DIABETES

DMP-Diabetes | Insulin Einstellung | Diabetes Schulung | Diabetisches Fußsyndrom
Diabetesbehandlung in der Praxis Dr. Grobe in Hückeswagen

Diabetes – die Zuckerkrankheit – ist eine Stoffwechselstörung, die eine Reihe von Folgeerkrankungen nach sich ziehen kann. Durch die optimale Einstellung der Insulinzufuhr mit Tabletten und eine gesunde Lebensführung können Sie sich jedoch auch mit Diabetes eine gute Lebensqualität erhalten. 

Durch unser Desease-Management-Programm (DMP) erreichen wir mit koordinierten Behandlungsmaßnahmen und der Kooperation mit anderen Fachärzten eine optimale Versorgung unserer Diabetes-Patienten. Sprechen Sie uns an.

Diabetes mellitus Typ I und Typ II

Ein überhöhter Zuckerspiegel im Blut ist das Leitsymptom der Diabetes, das beiden Diabetes-Typen gemein ist.
Typ I und Typ II unterscheiden sich jedoch grundlegend in Ihrer Entstehung und bedürfen unterschiedlicher Behandlung.

Diabetes Typ I

An dieser, selteneren Form der Diabetes erkranken oft bereits Jugendliche und junge Erwachsene. Sie hat nichts mit Ernährung oder ungesundem Lebensstil zu tun und kommt auch bei schlanken und sportlichen Patienten vor. Die Typ I Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse angreift und zerstört. Insulin ist jedoch ein lebenswichtiges körpereigenes Hormon, das den Blutzuckerspiegel senkt.

Wenn also immer weniger Insulin produziert wird, steigt der Blutzuckerspiegel unkontrolliert an. Mit einer optimal eingestellten Insulin-Therapie können Typ I Patienten jedoch ein relativ normales Leben führen.

Ein auffällig starkes Durstgefühl, häufiges Wasserlassen, körperliche Schwäche und erhöhte Infektanfälligkeit können Anzeichen für eine Diabetes Typ I Erkrankung sein. Eine frühe Diagnose ist wichtig, um dauerhafte Schädigungen des Organismus zu vermeiden.

Vereinbaren Sie möglichst schnell einen Termin, wenn Sie den Verdacht haben, an einer Typ I Diabetes zu leiden.

Diabetes Typ II

Die Diabetes Typ II ist sehr viel häufiger als Typ I und entwickelt sich schleichend. Die Patienten sind oft übergewichtig.  Bei diesem Diabetes Typ ist die Verwertung des Zuckers (Glukose) aus dem Blut gestört. Glukose liefert unseren Körperzellen Energie. Steigt der Blutzucker im Blut an, sendet unser Körper ein Signal an die Bauchspeicheldrüse. Jetzt wird Insulin freigesetzt. Durch das Insulin können die Körperzellen Glukose aus dem Blut aufnehmen, der Blutzuckerspiegel sinkt.

Bei Typ II Diabetikern funktioniert dieser Vorgang nicht mehr richtig. Die Zellen können keine Glukose mehr aus dem Blut aufnehmen. Sie sind „insulinresistent“. Der Blutzuckerspiegel steigt und der Körper produziert nach und nach immer weniger Insulin.

Diabetes Typ II Patienten leiden oft unter Müdigkeit, vermehrtem Hunger oder Durst. Dazu können verminderte Sehschärfe, trockene Haut, schlechte Wundheilung und ein Taubheitsgefühl in Händen oder Füßen auftreten. Ein Blutzuckertest gibt Sicherheit. Typ II-Patienten können durch eine gesunde Lebensführung, Bewegung und Gewichtsreduzierung eine Menge für Ihre Gesundheit tun.

Folgeerkrankungen der Diabetes

Diabetes tut nicht weh und kann so jahrelang unbemerkt bleiben. Besonders bei Typ II Diabetikern werden die Symptome der Diabetes durch die Begleiterscheinungen von Übergewicht, Bluthochdruck und hohen Blutfettwerten überlagert. So wird Diabetes oft erst spät diagnostiziert und behandelt und kann zahlreiche Folgeerkrankungen verursachen.

Diabetisches Fußsyndrom

Eine Schädigung von Nerven und Blutgefäßen als Folge einer unbehandelten Diabetes ist die Ursache für diese Folgeerkrankung der Diabetes. Insbesondere die Nervenschädigung sorgt dafür, dass Schmerzen im Fuß, z.B. durch zu enge Schuhe, nicht wahrgenommen werden. So können unbemerkt Wunden oder Druckgeschwüre entstehen.

Die mangelnde Durchblutung durch verengte Gefäße ist schuld daran, dass sich beim Diabetiker diese Wunden besonders leicht infizieren und nur schlecht heilen. Ohne eine engmaschige Kontrolle und Versorgung können diese Wunden sogar zur Amputation des Fußes führen.

In unserer praxiseigenen Diabetiker-Schulung vermitteln wir Ihnen den Umgang und die Pflege des diabetischen Fußes. Sprechen Sie uns darauf an.

Herzinfarkt und Schlaganfall

Diabetes in Kombination mit Übergewicht und hohen Blutfettwerten sorgt dafür, das sich an den Gefäßwänden kalkähnliche Ablagerungen bilden können und die Versorgung mit frischem, sauerstoffreichem Blut zunehmend eingeschränkt wird. Dies kann auf Dauer zu schweren Gefäßschädigungen, Herz- und Kreislauferkrankungen bis hin zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Durch ein Arteriosklerose-Screening aller Gefäßabschnitte können wir Gefäßveränderungen frühzeitig erkennen und behandeln. Sprechen Sie uns an.

Diabetische Nephropatie

Diese Schädigung der Nieren entwickelt sich schleichend und unbemerkt über Jahre, ohne dass der Patient etwas von der Erkrankung bemerkt. Unbehandelt kann sie jedoch zum Verlust der Nierenfunktion führen. Erste Anzeichen sind eine erhöhte Eiweiß-Ausscheidung im Urin. Dies sollte als Alarmzeichen wahrgenommen werden, denn nur eine frühzeitige Therapie kann gravierende Folgeschäden der diabetischen Nephropathie verhindern.

Eine regelmäßige Überprüfung wichtiger Laborwerte ist bei einer Diabetes also unerlässlich. 

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